{"id":19,"date":"2025-11-29T14:40:36","date_gmt":"2025-11-29T13:40:36","guid":{"rendered":"https:\/\/w8ejzl6f7ya59jnl7vnre8.web1.dss-net.de\/?page_id=19"},"modified":"2026-04-03T17:21:00","modified_gmt":"2026-04-03T15:21:00","slug":"ueber-uns","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wb-lehnsstiftung.de\/de\/ueber-uns\/","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unsere Stiftung<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcber 600 Jahre zur\u00fcck, in der Zeit des Sp\u00e4tmittelalters, liegt die Gr\u00fcndung unserer Familien-Stiftung.<\/p>\n\n\n\n<p>Was kennzeichnete die Epoche, in der unsere Vorfahren lebten?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Dasein der Menschen im Mittelalter war \u00fcberschattet von Existenz bedrohenden Ersch\u00fctterungen: Kriege und Hungersn\u00f6te, Naturkatastrophen und Seuchen. Diese erzeugten eine tiefgreifende Unsicherheit des t\u00e4glichen Lebens und lie\u00dfen die Menschen nach einem sicheren Platz im Jenseits suchen. Aus Sorge um ihr Seelenheil nahmen sie tagt\u00e4glich intensiv am religi\u00f6sen Leben teil.<\/p>\n\n\n\n<p>So war es den Menschen Bed\u00fcrfnis und Pflicht zugleich zu beten, Gottesdienste zu besuchen und den Schutz und die F\u00fcrsprache m\u00f6glichst vieler Heiliger gleichzeitig zu erlangen. Um dem religi\u00f6sen Leben mehr Raum zu bieten, gab es au\u00dfer den Sonntagen knapp 50 kirchliche Feiertage im Jahr. Die von der Kirche er\u00f6ffneten Angebote frommer Leistungen wurden vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft. So war es damals \u00fcblich von einer Kirche in die andere zu eilen, um jeweils an der Wandlung teilzunehmen. Diese galt als der H\u00f6hepunkt des Gottesdienstes.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen, die weder dem Adel noch dem Klerus angeh\u00f6rten, erhielten ihren&nbsp; Platz in der Gesellschaft durch ihre Arbeit. Im Denken dieser Menschen war es daher nur allzu verst\u00e4ndlich und konsequent, sich auch durch religi\u00f6se Leistungen den Himmel zu erwerben. Vor diesem Hintergrund waren Altarstiftungen keine Seltenheit. Sie waren, wie andere Verm\u00e4chtnisse und Schenkungen, ein Ausdruck der Spannung in der die Menschen in jener Zeit lebten. Sie waren auch ein Ausdruck der Angst vor dem Zorn Gottes und der mittelalterlichen Vorstellung des Fegefeuers. Durch Vermehrung der Gottesdienste, durch Verdienste, Schenkungen und Wertgegenst\u00e4nde hoffte man, Gott gn\u00e4dig zu stimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesem Denken heraus ist auch unsere Familienstiftung entstanden. Unsere Vorfahren, Hermann und Hans Wulhase, \u201ehatten die Absicht eine ewige geistliche Stiftung zu errichten und auszustatten\u201c. Sie stifteten L\u00e4ndereien, damit ihr Verm\u00e4chtnis erf\u00fcllt werde. Aus dem Pachtzins sollte ein&nbsp; Nebenaltar \u201ein der Pfarrkirche vor der Stadt L\u00fcchow\u201c gebaut werden und die Ausbildung, Anstellung und Versorgung eines Priesters bezahlt werden. Die Wulhases behielten sich vor, f\u00fcr diese Aufgabe m\u00f6glichst einen Geistlichen aus der Reihe der eigenen Familienmitglieder zu benennen. Die Stifter sicherten sich damit \u201ezwei Vorteile: sie sorgten gewissenhaft f\u00fcr ihr Seelenheil und versorgten einen Nachkommen mit einer geistlichen Pfr\u00fcnde\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Lesen Sie weiter in der als Buch ver\u00f6ffentlichten Chronik unseres Lehnscousins:<br><em>Die Wulhase-Busse&#8217;sche Lehnsstiftung zu L\u00fcchow von 1401 bis 1901 \/ Otto Bussenius. (1901)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Stiftung \u00dcber 600 Jahre zur\u00fcck, in der Zeit des Sp\u00e4tmittelalters, liegt die Gr\u00fcndung unserer Familien-Stiftung. Was kennzeichnete die Epoche, in der unsere Vorfahren lebten? Das Dasein der Menschen im Mittelalter war \u00fcberschattet von Existenz bedrohenden Ersch\u00fctterungen: Kriege und Hungersn\u00f6te, Naturkatastrophen und Seuchen. Diese erzeugten eine tiefgreifende Unsicherheit des t\u00e4glichen Lebens und lie\u00dfen die Menschen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-19","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wb-lehnsstiftung.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wb-lehnsstiftung.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wb-lehnsstiftung.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wb-lehnsstiftung.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wb-lehnsstiftung.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/wb-lehnsstiftung.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":331,"href":"https:\/\/wb-lehnsstiftung.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19\/revisions\/331"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wb-lehnsstiftung.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}